![]() | 20. Januar 2010 prostatakarzinom hallo! ich bekam gerade einen anruf von meinem vater. man hat bei ihm ein karzinom (bösartig) an der prostata diagnostiziert. am 01.02. hat er eine weitere untersuchung (wohl für die op) und dann bekommt er den termin für die operative entfernung der prostata. der urologe war guter dinge, dass mein vater wieder gesund wird. meine mutter kam heulend ans telefon. könnt ihr mich bitte etwas über das thema aufklären? 1000 dank! |
![]() | 20. Januar 2010 Gerade bei Krebsdiagnosen ist es eher beängstigend und verwirrend, mit ungefilterten Infos beschossen zu werden. Oder weckt falsche Hoffnungen? Gerne können gezielte Fragen erörtert werden, wenn es Informationen (Tumorstadium? Einteilung?) gibt. Alles Andere sehe ich eher als kontraproduktiv und gefährlich. Die Aufgabe der Patienten- und Angehörigenaufklärung bleibt besonders in so einem Fall für den individuellen Patienten beim behandelnden Arzt. |
![]() | 20. Januar 2010 Hallo ich habe deinen Beitrag gelesen! Prostatakrebs ist heilbar, es kommt aber auf die Gleason drauf an! Die Art der Therapie hängt auch ein bisschen vom Alter des Patienten ab! Ich denke dass er zu einer CT Untersuchung muss bzw. einer Knochenszintigraphie um Metastasen auszuschließen! |
![]() | 20. Januar 2010 Wie gesagt, bringen denke ich ungezielte Vermutungen oder Diagnostik-Therapie-Vorschläge ohne Wissen um Alter, Staging, Grading, bereits gelaufene Untersuchungen, Nebenerkrankungen ebenso wenig individuellen Infonutzen wie pauschale Fakten zum Prostata-CA, die man schneller googeln kann... ? |
![]() | 20. Januar 2010 Hallo incubus, auch ich kann euch Mut machen. Prostatakrebs ist heilbar, je nach Stadium natürlich, wie mollige_Sie schon sagte. Es gibt einen sehr guten Ratgeber von der deutschen Krebshilfe aus der Reihe "Die blauen Ratgeber": Band 17 "Prostatakrebs" und Band 42 " Hilfen für Angehörige". (Tel.0228/72990-0 mo-do 9-16Uhr, fr 9-15Uhr, Adresse: Deutsche Krebshilfe,Buschstr.32, 53113 Bonn, oder: deutsche@krebshilfe.de ) Diese Broschüren kann man vielleicht sogar vom Arzt bekommen. Wir hatten sie in unserer Klinik ausliegen. Wichtig ist eine gute Nachsorge in einer Reha-Klinik. Dort hat der Vater auch die Möglichkeit mit anderen Betroffenen Kontakt aufzunehmen oder Psychologen zu sprechen und findet Wege für das Leben mit dieser Diagnose. Ich drück euch mal die Daumen, LG lena |
![]() | 20. Januar 2010 Die Broschüre haben wir auch bei uns in der Praxis. Die ist wirklich super! |
![]() | 20. Januar 2010 also: mein vater wird im februar 62. er hat diabetes II, vorletztes jahr einen schlaganfall, der weitestgehend ausgeheilt ist. seit 6 jahren ist er trocken, falls das wichtig ist. die prostata kann man durch dieses implantat, das permanent geringe strahlung von sich gibt, nicht behandeln. man mu´laut urologe operieren. mehr kann ich auch nicht sagen, da ich nicht mehr weiß. meine mutter hat irgendwelche werte von der biopsie in der hand gehalten und geheult, während meine schwester am telefon war. |
![]() | 20. Januar 2010 Hallo incubus, wenn der Urologe für die OP ist, dann würde ich das akzeptieren. Und keine Angst vor der OP. Ich habe 2 Jahre an der Uro-Onkologischen Klinik gearbeitet und viele sehr gute Ergebnisse gesehen. Da dein Vater noch recht jung ist, ist die Op wahrscheinlich auch die bessere Wahl. Die Rezidive sind seltener. Eine stabile Partnerschaft zwischen deinen Eltern gibt ihm den nötigen Halt. Der positive Gedanke spielt eine sehr große Rolle bei der Genesung. LG lena |
![]() | 20. Januar 2010 mein problem ist, dass die beste klinik hier in der gegend eine sehr lange warteliste hat... von 12 proben waren 4 auf das adenokarzinom positiv getestet. am 01.02. werden die nieren und nochmals was getestet. |
![]() | 20. Januar 2010 Arztwahl? Also ich arbeite in dem Bereich in der Pflege. Gehe doch nicht in das nächste KH, was in der Nähe ist, sondern einfach bundesweit. Dort findet man schon viele gute Häuser mit Superoperateure. Wir bekommen auch aus sehr entlegenen Gebieten Patienten. Falls übrigens ne Wahl besteht, ist die laparoskopische OP schon schonender. Allerdings ist das auch immer vom Befund abhängig. LG Canyna |
![]() | 20. Januar 2010 der behandelnde arzt meinte villingen-schwenningen sei am besten (also in der nähe). ich ruf da morgen an, vielleicht haben wir ja auch mal glück... |
![]() | 20. Januar 2010 also... also ich kann mich nur Bohemier anschliessen. Wichtig ist das Tumorstadium, wie Gleasonscore, LK-stadium, T-stadium sowie PSA. danach lässt sich der pat in low-risk, intermedite-risk und high-risk einordnen. Übrigens ist eine primäre Strahlentherapie genauso effektiv wie eine OP ohne das der Pat Impotent und Inkontinet wird...... je nach Stadium. |
![]() | 21. Januar 2010 mein problem ist, dass die beste klinik hier in der gegend eine sehr lange warteliste hat... Krebs ist kein Notfall.... |
![]() | 21. Januar 2010 alle werte konnte mir mein vater noch nicht sagen (meine mutter nahm die unterlagen mit ins geschäft). stadium soll wohl recht früh sein. und der psa ist 4,45. |
![]() | 21. Januar 2010 hab mal zur info in schwenningen angerufen. die hätten am 11.01. n termin zur resektion. |