Mehr brandheiße Themen
zur Gruppe
Flohmarkt
2134 Mitglieder
zur Gruppe
Interracial Sex
2093 Mitglieder
Das Thema ist für dich interessant? Jetzt JOYclub entdecken

Botox in der Psychiatrie bzw. Neurologie

******lou 
Themenersteller563 Beiträge
Frau
******lou Themenersteller563 Beiträge Frau

Botox in der Psychiatrie bzw. Neurologie
Ich möchte mal wissen ob das botox in der Psychiatrie bzw. Neurologie wirklich so verbreitet ist wie es mir gerade zu Ohren kommt. Interessant zu erfahren wäre für mich die Voraussetzung für die Injektion, ob zuvor andere Medikamente getestet werden müssen und vor allem: wie wirkt es? Und wenn es verordnet wird, dürfen Neurologen bzw. Psychiater botox injizieren? Und was sagen die fachlich geschulten dazu? Was ist pro und was Contra?
****Ron 
20 Beiträge
Paar
****Ron 20 Beiträge Paar

Wie wirkt es...
gegen was? Von welchen Krankheitsbildern sprichst du denn? Es gibt Studien zu Depressionen und aktuell wird eine bei Borderline durchgeführt. Interessant, ich häng mich mal ran.
Lg Anny
*********gen72 
128 Beiträge
Paar
*********gen72 128 Beiträge Paar

Also, ich kenne es auch nur gegen Depressionen und Borderline, zumindest gibt es Studien drüber. Aber vielleicht weiß ja jemand näheres
****bi 
138 Beiträge
Frau
****bi 138 Beiträge Frau

Das...
...habe ich noch nie gehört. Botox in die Blutbahn gegen Borderline Störung?

Polybi
****Ron 
20 Beiträge
Paar
****Ron 20 Beiträge Paar

Polybi
Natürlich nicht in die Blutbahn! *traenenlach*
Die Zornesfalte und die Sorgenfalten werden gelähmt. Um eine starke Mimik zu verringern. Bei Borderline wird das gerade aber erst als Studie versucht. Bei Depressionen hätte man damit schon Erfolge.

Links nur für Mitglieder
******lou 
Themenersteller563 Beiträge
Frau
******lou Themenersteller563 Beiträge Frau

Soweit bin ich auch vorgedrungen. Aber Migräne und was sonst noch dazu gehört haben wir noch nicht angesprochen. Und was ist mit Schizophrenie oder ist das nur durch das Gehirn verursacht?
****Ron 
20 Beiträge
Paar
****Ron 20 Beiträge Paar

Anwendungsgebiete für Botox
Fallen mir spontan sehr viele ein. Spastiken, hyperaktive Blase, Augenzucken, Migräne...
zur Schizophrenie kann ich nichts sagen. Aber klar, psychische Krankheiten „kommen aus dem Gehirn“, ich glaub ich verstehe deine Frage nicht. Ob Zornesfalten Auslöser der Depression sind? Oder wie?
******lou 
Themenersteller563 Beiträge
Frau
******lou Themenersteller563 Beiträge Frau

Nein. Ich interessiere mich für die Anwendung von botox anstatt psychopharmaka. Weil wenn ich es richtig verstanden habe machen die 1. teilweise sehr schnell süchtig und 2. wirken sie nicht unbedingt bei jedem. Und dann stellt sich mir weiter die Frage, wie geht Psychiater vor, wenn er keine Pillen sondern die Spritze verabreichen möchte? Kann er das selbst tun?
****Ron 
20 Beiträge
Paar
****Ron 20 Beiträge Paar

Puh, ok, da bin ich raus. Vllt findet sich ja noch jmd, der das beantworten kann. Viel Erfolg!
****rna 
Gruppen-Mod6.329 Beiträge
Frau
****rna Gruppen-Mod6.329 Beiträge Frau

Also, ganz ehrlich (und ich schreibe jetzt hier als PRIVAT-User), so manchmal kräuseln sich mir hier die Nackenhaare.
Ist es verdammt nochmal so schwer eine umfassend verständliche Frage zu stellen, die, wenn nicht von allen, so doch mindestens von dem Großteil hier, verstanden wird?
Wir erheben hier alle miteinander den Anspruch professionell geschult zu sein, und mitunter dünkt mir ich sei in einer Provinzvorstellung des örtlich ansässigen Laientheaters.


Wie führt ihr Eure Dokumentationen? Genauso?
******lou 
Themenersteller563 Beiträge
Frau
******lou Themenersteller563 Beiträge Frau

Tut mir leid, dass ich aus der Zahnmedizin bin und die neurologische bzw. Psychiatrische Seite nicht verstehe wie andere, die sich mehr damit beschäftigen müssen bzw dürfen.

Und da eine Freundin gerade in der Psychiatrie ist, borderline, sind wir auf Botox gekommen. Ihr haben nämlich diverse Klinikaufenthalte mit verschiedenen Ansätzen nichts gebracht.

Und für mich stellt sich die Frage, ob das dann so einfach geht, dass man zum Psychiater geht und dann Botox bekommt. Und vor allem: was wird alles mit Botox therapiert und darf das der Psychiater oder muss man zum Kollegen?

Und ich wollte hier nicht mit einer persönlichen Geschichte kommen, sondern rein fachlich Informationen bekommen. Pro und contra diskutieren.
Und jetzt danke ich für weitere Informationen, Aufklärung und Diskussion. Und wenn mir jemand einen Psychiater empfehlen kann, den ich dann weiterleiten werde, dann wäre ich auch dafür dankbar.
*******_i_n 
11 Beiträge
Mann
*******_i_n 11 Beiträge Mann

Botox
Hej,

aus meiner Sicht wird Botox mit der Perspektive der psychiatrischen Wirkung unter die Haut gespritzt, um die Möglichkeit zur bewussten und unbewussten Ansteuerung von Muskeln im Gesicht zu verhindern.

Der Patient kann dann bestimmte Emotionale Zustände des Gegenübers nicht mehr unbewusst wahrnehmen - bzw. Spiegeln.

Die "psychiatrisch" relevante Wirkung ergibt sich darüber, dass damit bestimmte Rückmeldungen hinsichtlich der "Position" der "betäubten" Muskelgruppen ausbleiben und damit die sonst unbewusst stattfindenden Rück-/ bzw. Auswirkungen auf das Emotionale System des Patienten unterbleiben.
******lou 
Themenersteller563 Beiträge
Frau
******lou Themenersteller563 Beiträge Frau

Danke, so hab ich das auch verstanden.

Nur stellt sich mir weiter die Frage, warum die Ärzte so wenig in dem Bereich arbeiten, und die Tabletten bevorzugen. Ich habe auch mit anderen Patienten in der Psychiatrie gesprochen. Die meisten konnten keine wirkliche Verbesserung des Zustandes fühlen. Und dann wurde das neuroleptika durch die Klinik erhöht.
-klingt für mich unlogisch. Außerdem können Tabletten vergessen werden. Depot spritzen gibt es ja auch, ich habe nur von niemandem gehört, dass man das bekommen hat. Aber jetzt ist es offtopic...

Depressionen und Migräne wird damit therapiert. Bruxismus auch, an der bipolaren Störung wird geforscht. Gibt es noch etwas? Was, wenn durch Belastungen der muskeltonus dermaßen verkrampft, dass für den Patienten weder muskelrelaxantien noch Schmerzmittel helfen? ( meine Gedankengänge, die gerade kommen).
*******_i_n 
11 Beiträge
Mann
*******_i_n 11 Beiträge Mann

Weshalb Ärzte zu Tabletten greifen ?!

Nun ... wenn man Zahnschmerzen hat geht man ... zum Zahnarzt.

Wenn es der Seele nicht gut geht ... und der Gang zum Psychologen in eine Psychotherapie oft immer noch mit Stigmata belegt ist?

Der Arzt oder Allgemeinmediziner ist nach wie vor aus meiner Sicht der erste Ansprechparter.
Nach meinem Kenntnisstand über die KV in Hessen - und das dürfte in anderen Bundesländern nicht viel anders sein ... bleibt dem Arzt nicht viel Zeit für emphatisches Zuhören ... wenn er wirtschaftlich überleben möchte und von der psychotherapeutischen/psychiatrischen (Zusatz-) Qualifikation mal abgesehen.

Da bleibt dann oft nur der Griff zum Rezeptblock.
*******ium 
25 Beiträge
Mann
*******ium 25 Beiträge Mann

Wir wenden es nicht an (Psychiatrie)